Die Zeit
Nicht wenige Dinge müssen zusammen harmonieren, damit wir in uns nicht nur die Leidenschaft wecken, sondern auch gute Texte schreiben können. Eine komplexe Mischung aus Zeit, Ausgeglichenheit, Neugier und Ruhe.
Machen wir uns nichts vor, das funktioniert im Alltag selten. Entweder es fehlt am einen oder am anderen oder an allem. Frust ist also vorprogrammiert.
Wir kennen das und die vielen schlauen Ratschläge auf Instagram, die auch wir immer wieder geben, ändern daran ja nicht wirklich etwas. Was können wir also tun, um zumindest mal die Basis zu legen?
Übung 1
Frage: In welchen Situationen schreibst du?
Überlege Dir, in welchen Situationen du am besten schreiben kannst. Gibt es da einen besonderen Ort oder eine bestimmte Zeit? Brauchst du Ruhe oder magst du es, wenn es Hintergrundgeräusche gibt? Notierst du nur kurze Sätze oder schreibst du am Stück? Sind es bewegende Momente oder beschreibst du „nur“, was man sehen kann?
Eine Antwort zu finden, kann wichtig für dich sein. Du findest so heraus, wie viel Zeit du haben wirst und ob es regelmäßige oder eher spontane Situationen sind, in denen du an deiner Geschichte schreiben kannst. Du kannst einschätzen, in welchem Umfang du Zeit finden wirst.
Beispiel
Oft kommt eins zum anderen. Ich beginne mit Notizen, dann werden Gedanken oder kurze Beschreibungen daraus. Meist gibt es irgendein Hintergrundgeräusch. Das kann im Bus sein, im Büro oder natürlich in einem Café. Je mehr die Geräusche durcheinander sind, desto besser. Außer ich möchte mich konzentrieren.
Hier findest du Übung 1+2