Zweck dieser Übung ist es, dass wir eine möglichst niedrige Hemmschwelle empfinden. Kurz: Schreiben, ohne groß nachzudenken. Auf diese Weise kannst Du mit dem Schreiben immer wieder und ohne große Planung beginnen. Du kannst diese einfache Übung überall machen. Im Bus, in deiner Pause oder natürlich abends am Ende eines vielleicht langen Tages.
So beginnst Du
Überlege, was Dich im Moment am meisten in Deinem Alltag beschäftigt. Das kann Dein Job sein, das Verhältnis zu Deinen Kolleginnen oder ein Streit mit einer guten Freundin. Jeder Bereich Deines Lebens kommt infrage.
Stelle Dir nun selbst ein paar Fragen, die Du notierst. Etwa, was Dich an Deinem Job gerade langweilt oder warum sich Deine Freundin gerade so selten meldet.
Sollten Dir keine Fragen einfallen, kannst Du Dir ein auch einfach ein paar Worte notieren, die dir dazu einfallen.
Natürlich können – und dürfen – das auch Dinge sein, die dir gerade richtig gut gefallen. Wir haben hier mal zwei rausgesucht, bei denen es nicht so ganz toll läuft, denn darüber zu schreiben fällt es oft schwerer.
Beispiel A
Job
Aufgaben, die ich nicht mag – bekomme nicht meinen Urlaub – frage mich, ob ich so auch noch in zehn Jahren arbeiten möchte – eigentlich würde ich lieber mehr mit Menschen machen.
Beispiel B
Freundin
Seit Alina einen neuen Freund hat, sehen wir uns nur noch selten – vielleicht bin ich neidisch – wieder mal was mit Mira unternehmen? – mir fehlt Alina aber ganz besonders.
Unser Tipp
Ob du auf dem Tablet, deinem Smartphone – in einem Notizbuch oder auf losen Zetteln schreibst: Jeder von uns hat seine persönlichen Vorlieben. Auch hier gilt: Verwende das Schreibgerät und die Utensilien, mit denen es Dir besonders leicht fällt.